Für Städte, Gemeinden und Landkreise

Alle Ortswehren einer Stadt auf einer Plattform

Was stadtweit gilt, lebt heute meist außerhalb der Feuerwehrsoftware: in NAS-Freigaben, E-Mail-Verteilern und WhatsApp-Gruppen. BOS-Tools bringt es dorthin, wo die Mitglieder ohnehin hinschauen, und macht belegbar, wer es gelesen hat.

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Das Problem hat vier Gesichter

Eine Stadt mit mehreren Ortsfeuerwehren ist softwareseitig meist eine Menge nebeneinanderstehender Wehren ohne gemeinsame Ebene. Daraus folgt immer dasselbe Muster:

  • Informationen gehen verloren. Der Verteiler war unvollständig, die Gruppe hat den Beitrag verschluckt.
  • Informationsstände driften auseinander. Zwei Wehren arbeiten nach zwei Fassungen derselben Anweisung.
  • Niemand weiß, wo etwas liegt. Die gültige Version ist im Laufwerk, im Postfach oder im Chat, je nachdem wen man fragt.
  • Es gibt keine Lesebestätigung. Versendet ist nicht gelesen, und beim Nachweis zählt der Unterschied.

Zwei Richtungen, und nur eine löst das

Mehrere Systeme am Markt bieten eine übergeordnete Ebene an. Fast alle bauen sie in dieselbe Richtung, nämlich nach oben.

Aggregation nach oben

Die Daten der Ortswehren laufen beim Träger zusammen. Das erzeugt eine Auswertungssicht für die obere Ebene. Nützlich für Statistik und Controlling. Es ändert aber nichts daran, wie die einzelne Wehr an ihre Informationen kommt.

Verteilung nach unten

Die Stadt pflegt Inhalte zentral, und sie erscheinen in der gewohnten Ansicht der jeweiligen Ortswehr. Ein Mitglied sieht die stadtweite Dienstanweisung in derselben Liste wie die Mitteilung des eigenen Löschzugs. Es muss keinen zweiten Ort aufsuchen und kein zweites System bedienen.

Zentral pflegen, dezentral konsumieren. Das ist der Unterschied, an dem sich entscheidet, ob eine stadtweite Anweisung tatsächlich ankommt.

Wie das konkret aussieht

Eingemischt statt zweites Portal

Stadtweite Mitteilungen erscheinen in der normalen Pinnwand der Ortswehr. Ein Kennzeichen am Beitrag zeigt, ob er von der Stadt oder von der eigenen Wehr kommt. Gewöhnliche Mitglieder müssen nichts umschalten und nichts Neues lernen.

Sichtbarkeit steuerbar

Adressierbar sind ganze Ortsfeuerwehren, Gruppen oder einzelne Personen. Eine Anweisung kann an alle gehen, eine andere nur an die Führungskräfte von vier Wehren.

Gruppen über Wehrgrenzen hinweg

Etwa alle Atemschutzgeräteträger der Stadt oder alle Maschinisten. Solche Gruppen lassen sich als Adressaten bilden, ohne die Organisationsstruktur anzufassen.

Redaktion ohne Rechtevergabe

Wer eine Pinnwand betreut, darf dort Inhalte pflegen, aber keine Rechte verteilen. Die Stadtverwaltung behält die Hoheit über die Struktur.

Bearbeitet wird nur zentral

Ortswehren haben auf stadtweite Inhalte ausschließlich Leserechte. Das ist nicht nur eine Oberflächenregel, sondern serverseitig durchgesetzt. Eine gültige Fassung, ein Ort.

Auch auf der Anzeigetafel

Stadtweite Mitteilungen erscheinen auf der Anzeigetafel im Gerätehaus, dort allerdings nach einer strengeren Regel: Inhalte, die nur für bestimmte Gruppen oder Personen bestimmt sind, laufen nicht über den öffentlich einsehbaren Bildschirm.

Der Nachweis

Für Mitteilungen gibt es eine Lesebestätigung mit Auswertung. Eine Stadt kann damit belegen, wer eine Anweisung zur Kenntnis genommen hat, und nicht nur, dass sie versendet wurde.

Die Bezugsgröße wird dabei laufend neu berechnet. Die Auswertung beantwortet also die Frage, wer die Anweisung heute gelesen haben soll, und nicht, wer zum Zeitpunkt des Versands zufällig im Verteiler stand. Wer neu in die Wehr eintritt, fehlt damit automatisch in der Statistik, bis er gelesen hat.

Ansehen statt lesen

Am schnellsten wird der Unterschied an einem Beispiel klar. Wir richten Ihnen einen Testzugang mit Ihrer eigenen Struktur ein, mit Ihren Ortswehren.

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